Satzung des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes
(Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) e.V.
Landesgruppe Thüringen e.V.


 §1

Die Vereinigung führt den Namen "Deutscher Braumeister- und Malzmeister-Bund (Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) e. V. Landesgruppe Thüringen".

Der Sitz der Vereinigung ist Erfurt. Sie ist unter der Nr. 671/91 beim Amtsgericht Erfurt in dasVereinsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§2

Aufgaben und Zweck der Vereinigung Der DBMB Landesgruppe Thüringen hat vornehmlich folgenden Zweck:

1. Pflege des allgemeinen Meinungsaustausches in allen das Brauerei- und Mälzereigewerbe fördernden technisch - wissenschaftlichen Fragen, besonders durch Abhaltung von technischen Vorträgen, Betriebsbesichtigungen, Besuch von Fachausstellungen was dem Brauerei- und Mälzereigewerbe in der Güte der Erzeugnisse wieder zugute kommen soll.

2. Beratung der Mitglieder in Fach- und Berufsfragen.

3. Förderung des beruflichen Nachwuchses (Ausbildungswesen)

4. Wahrung der Berufs- und Standesinteressen.

5. Pflege der Kollegialität.

 

§3

Die Organe des Vereins sind

a) der Vorstand

b) der Beirat

c) die Hauptversammlung.

 

§4

(1) Zusammensetzung des Vorstandes

Der Vorstand der Landesgruppe Thüringen besteht aus 4 ordentlichen Mitgliedern, und zwar dem l. Vorsitzenden

2. Vorsitzenden

Kassenwart und

Schriftführer.

(2) Vertretung im Rechtsverkehr des Vereins

Der Verein wird im Rechtsverkehr allein durch den l. Vorsitzenden vertreten.

Im Falle des Ausfall des l .Vorsitzenden ist der 2. Vorsitzende zur Vertretung des Vereins

befugt.

(3) Wählbarkeit des Vorstandes

Der Vorstand wird alle 2 Jahre in der ordentlichen Hauptversammlung mit einfacher Majorität der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gewählt. Die Wahl erfolgt auf Zuruf oder mit Stimmzettel. Stimmenthaltungen zählen nicht. Der Vorstand ist wieder wählbar. Mit der Wahl in den Vorstand erfolgt keine Wahl in den Beirat, mit der Wahl in den Vorstand erlischt eine vorhandene Beiratsmitgliedschaft.

(4) Rechte und Pflichten des Vorstandes

a) Der Vorstand tritt auf Einladung des Vorsitzenden oder im Auftrag des Vorsitzenden durch den Stellvertreter, sooft es der Geschäftsgang erfordert, zusammen.

b) Dem Vorstand obliegt die Durchführung dieser Satzung und der jährlichen Prüfung der Bücher und der Kasse durch die von der Hauptversammlung gewählten Kassenprüfer.

c) Bei Pattentscheidungen entscheidet der l. Vorsitzende.

d) Der Vorstand bestimmt den Ort und die Zeit der verschiedenen Tagungen und der Hauptversammlungen. Über jede Versammlung ist ein Protokoll zu führen, das von einem Mitglied zu unterzeichnen ist. Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig.

 

§5

(l) Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in allen die Landesgruppe und den Berufsstand betreffenden Fragen zu beraten und zu unterstützen. Die Vorstands- und Beiratssitzungen werden vom l. Vorsitzenden einberufen und geleitet. Sie sollen mindestens zweimal im Jahr stattfinden. Über die Sitzungen sind Protokolle zu führen, die vom Sitzungsleiter oder dem Protokollführer zu unterzeichnen sind.

(2) Der Beirat setzt sich aus gewählten ordentlichen Mitgliedern, die in der Getränkeindustrie oder im Mälzereigewerbe tätig sind und die Region Thüringen vertreten, zusammen.

(3) Mit der Wahl in dieses Gremium besteht die Verpflichtung zur aktiven Mitarbeit und zur Anwesenheit bei den Beiratssitzungen.

(4) Die Wahl zum Beiratsmitglied erfolgt in der jeweiligen Hauptversammlung durch einfache Stimmenmehrheit auf Zuruf oder mittels Wahlzettel. Wiederwahl ist möglich. Die Mitglieder des Beirates üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

(5) Aus dem Beirat scheidet ein Mitglied aus durch den Wegzug, Rücktritt, Wahl in den Vorstand, Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben.

 

§6

Alle 2 Jahre findet eine ordentliche Hauptversammlung statt. Der Vorstand ist berechtigt, auch zwischenzeitlich außerordentliche Hauptversammlungen einzuberufen, wenn sich hierfür die zwingende Notwendigkeit ergibt.

Die Einladung an die Mitglieder soll 4 Wochen vor der Hauptversammlung erfolgen und soll im Mitteilungsblatt und in einer Brauereifachzeitung bekanntgegeben werden. Jede Hauptversammlung ist beschlußfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder, Stimmenthaltungen zählen nicht.

Die stimmberechtigten Mitglieder haben ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung persönlich auszuüben und können sich hierin nicht vertreten lassen.

Ein Antrag ist durch Stimmenmehrheit angenommen.

Über die Hauptversammlung sind Anwesenheitslisten und Protokolle zu führen. Die Protokolle sind vom l. Vorsitzenden zu unterschreiben und sorgfältig aufzubewahren

 

§7

a) Prüfung und Genehmigung der Jahresrechnung sowie die Entlastung des Vorstandes. Der Vorstand gewährleistet dazu die Revisionsfähigkeit der Finanzen und läßt zum Ablauf einer jeden Wahlperiode den Revisionsbericht erstellen. Dieser wird zur Hauptversammlung veröffentlicht.

b) evtl. Satzungsänderungen der Landesgruppe.

c) Wahl des Vorstandes und des Beirates.

d) Auflösung der Landesgruppe und Verwendung des Vermögens der Landesgruppe im Auflösungsfall.

e) Sonstige Anträge der Mitglieder zur Tagungsordnung

§8 Auflösung der Landesgruppe

(1) Die Landesgruppe ist ohne Versammlungsbeschluß aufgelöst, sobald die Zahl der ordentlichen Mitglieder unter 15 herabsinkt.

(2) Die Abwicklung des Vereins erfolgt durch den l. Vorstandsvorsitzenden bzw. durch eine vom Vorstand bestellte Person.

(3) Das Vermögen der Landesgruppe wird im Auflösungsfall zur Beschaffung von Lehrmaterial für die Ausbildung der Brauer- und Mälzerlehrlinge verwendet.

 

§9

(1) Mitglieder der Landesgruppe Thüringen können sein:

a) Ordentliche Mitglieder

b) Fördernde Mitglieder

c) Ehrenmitglieder

d) Ehrenvorsitzende

(2) Erwerbung der ordentlichen Mitgliedschaft:

a) Ordentliches Mitglied der Landesgruppe Thüringen kann jeder unbescholtene, fachlich einschlägig ausgebildete Brauereitechniker mit einer abgeschlossenen Hochschul-, Fachschul- oder Meisterbildung werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft ist schriftlich (siehe Aufnahmeantrag) beim Vorstand der Landesgruppe einzureichen. Die Mitgliedschaft in der Landesgruppe ist mit der Mitgliedschaft im Bund gekoppelt.

b) Förderndes Mitglied kann jede unbescholtene Person oder Firma werden, die mit dem Brauerei- und Mälzereigewerbe in enger Verbindung steht und die Ziele des Bundes zu fördern wünscht. Über die Aufnahme entscheidet letztlich der Vorstand. Der Vorstand bestimmt auch die Mindesthöhe des zu leistenden jährlichen Beitrages jedes fördernden Mitgliedes.

c) Vorschläge zur Verleihung der Ehrenmitgliedschaft/ Ehrenvorsitz können nur von ordentlichen Mitgliedern eingebracht werden, über die Annahme entscheidet der Vorstand.

 

§10

Pflichten der Mitglieder

a) Der Jahresbeitrag ist zu Beginn eines jeden Jahres zu entrichten. Die Höhe des Beitrages wird durch die Mitglieder in der Hauptversammlung festgelegt. Scheidet ein Mitglied aus Altersgründen aus dem Dienst, so ist die Mitgliedschaft in der Landesgruppe frei.

b) Der Jahresbeitrag für fördernde Mitglieder wird bei deren Aufnahme im Einvernehmen mit dem Vorstand festgelegt, beträgt jedoch mindestens DM 50,—.

c) Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende sind beitragsfrei.

d) Stellenwechsel und Änderung der Anschrift sind dem Schriftführer der Landesgruppe und der Geschäftsstelle des DBMB in Dortmund zu melden.

 

§11

Rechte der Mitglieder:

Alle Mitglieder haben das Recht, an den Versammlungen teilzunehmen. Stimmberechtigt sind jedoch nur die Ehrenmitglieder und die ordentlichen Mitglieder.

 

§12

Beendigung der Mitgliedschaft:

Die Mitgliedschaft erlischt durch

a) Austritt,

b) Tod,

c) Ausschließung.

In jedem dieser 3 Fälle ist der Beitrag für das laufende Jahr und eventuelle Rückstände von dem betreffenden Mitglied voll zu entrichten.

Mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft gehen sämtliche Anrechte des Mitgliedes an den Bund verloren.

 

§13

(1) Der Austritt steht den Mitgliedern jederzeit frei, derselbe muß jedoch dem Schriftführer der Landesgruppe und der Geschäftsstelle des DBMB in Dortmund gemeldet werden. Der Austritt ist nur zum 31. Dezember des laufenden Jahres ohne weitere Kündigungsfristen möglich.

(2) Ein Anspruch auf Auszahlung bzw. Rückübertragung von Vermögenswerten, welche das austretende Mitglied dem Verein erbracht hat, besteht nicht.

 

§14

Der Ausschluß eines Mitgliedes kann erfolgen durch Beschluß des Vorstandes:

a) wegen Nichtentrichtung des Beitrages,

b) wegen absichtlicher Schädigung des Bundes oder der Landesgruppe,

c) wegen wissentlich falscher Angaben des Mitgliedes bei dessen Aufnahme,

d) bei Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte.

Dem betreffenden Mitglied ist vor Fassung des Ausschließungsbeschlusses Gelegenheit zur Entkräftigung der gegen ihn erhobenen Anschuldigung zu geben.

 

§15

Vermögensverwertung

(1) Das Vermögen der Landesgruppe soll möglichst der eigenen Landesgruppe zugute kommen, d.h. es soll durch Zuschüsse für sinnvolle Studienfahrten anläßlich von Tagungen den Mitgliedern die Teilnahme daran erleichtern. Überschüsse sollen zinstragend angelegt werden. Alle Urkunden über Anlegung der Gelder bleiben in der Verwahrung des Kassenwartes.

(2) Der Vorstand hat jeweils einen ausreichenden Betrag der zur laufenden geordneten Geschäftsführung erforderlich ist, zur freien Verfügung der Geschäftsstelle unter seiner Verantwortung bereit zu halten.

(3) Die Ausgaben für Vortragshonorare, Ausarbeitungen von technisch-wissenschaftlichen Gutachten und von Unterstützungen fallen der Landesgruppe Thüringen zu Lasten. Sie werden gedeckt aus den Einnahmen aller Mitgliedsbeiträge.

(4) Die Tätigkeit von Funktionsträger des Vereins erfolgt ehrenamtlich und unentgeltlich. Aufwandsentschädigungen können gewährt werden.

(5) Unterstützungen können gewährt werden an mittellose, unterstützungsbedürftige Mitglieder, die sich an Studienfahrten der Landesgruppe beteiligen wollen, soweit diese nicht schon ohnehin von letzterer getragen werden. Der Antrag ist beim Vorstand zu stellen.

 

§16

Haftung des Vereins

Der Verein haftet für die ihm gegenüber bestehenden Verbindlichkeiten in Höhe seiner Vermögenswerte.

Die Haftung von Mitgliedern für Verbindlichkeiten des Vereins ist ausgeschlossen.

 

§17

Der Vorstand ist ermächtigt, gesetzlich erforderliche Abänderungen der Satzung vorzunehmen. Sonstige Abänderungen müssen einer ordentlichen Mitgliederversammlung zur Beschlußfassung vorgelegt und von der Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

 

§18

Die vorstehende Satzung ist in der Hauptversammlung am 7.12.1990 in Erfurt durch Abstimmung genehmigt und anerkannt.

Die Änderungen in vorstehender Satzung wurden in der Hauptversammlung am 27.12.1998 in Arnstadt durch Abstimmung anerkannt und genehmigt.

Wenig l. Vorsitzender der Landesgruppe Thüringen